Nach der Geburt verändert sich vieles und manchmal fühlt sich auch der eigene Körper plötzlich fremd an. Vielleicht entdeckst du Spuren, die vorher nicht da waren. Vielleicht passt deine Kleidung anders oder du vermisst das Körpergefühl, das du vor der Schwangerschaft hattest.

Und vielleicht fragst du dich, ob du überhaupt so empfinden darfst. Schließlich hat  dein Körper Großartiges geleistet und dein Kind auf die Welt gebracht. Die Antwort ist: Ja, du darfst.

Du kannst dankbar für dein Kind sein und gleichzeitig deinen früheren Körper  vermissen. Diese Gefühle schließen sich nicht gegenseitig aus – und du musst dich für keines davon schämen.

Dein Körper ist kein Vorher-Nachher-Projekt

Nach einer Geburt entsteht schnell der Eindruck, der Körper müsse möglichst bald wieder so aussehen wie vorher. Begriffe wie „After-Baby-Body“ oder Bilder von vermeintlich perfekten Rückbildungen können zusätzlichen Druck erzeugen.

Aber dein Körper muss keinen Zeitplan erfüllen. Er ist kein Projekt, das so schnell wie möglich abgeschlossen werden muss. Schwangerschaft und Geburt waren große körperliche Veränderungen und es ist in Ordnung, wenn du Zeit brauchst, um dich in deinem Körper wieder zu Hause zu fühlen.

Vielleicht kommt die Liebe zu deinem Körper irgendwann zurück. Vielleicht beginnt es aber auch viel leiser: mit Akzeptanz, Geduld oder einem neutralen Blick. Du musst deinen Körper heute nicht schön finden, um gut für ihn sorgen zu dürfen.

Ein freundlicher Anfang reicht

Vielleicht musst du deinen Körper heute noch nicht lieben. Vielleicht reicht für den Anfang dieser Gedanke:
Mein Körper verdient Fürsorge – auch an Tagen, an denen ich mich in ihm nicht wohlfühle.

Gib dir Zeit. Deine Gefühle sind erlaubt, und du bist damit nicht allein.

Mum-Shop – Dein Körper wird es dir danken.💗